STEINBOCK
Der "König der Alpen"! Einst nahezu vollständig ausgerottet, wurde er in den Hohen Tauern ab den 60er-Jahren wieder ausgesetzt. Heute ist der Bestand erholt und gesichert.
Beste Beobachtungsmöglichkeit: An der "Wilhelm-Swarovski-Warte", von der Franz-Josefs-Höhe an der Grossglockner-Hochalpenstraße in wenigen Minuten erreichbar. Im Rahmen des Nationalpark Sommerprogramm finden jeden Mittwoch um 17.30 geführte Steinwildbeobachtungen statt!
STEINADLER
Dzt. über 40 Brutpaare im Nationalpark Hohe Tauern, Bestand damit nicht mehr gefährdet.
Im gesamten Schutzgebiet relativ häufig zu beobachten.
Merkmale: Kräftig gebaut, großer Schnabel, starke Fänge. Spannweite bis über 2 m, dunkelbraunes Gefieder. Im Gegensatz zum Bartgeier kürzerer, fächerförmiger Schwanz. Horste in Felsnischen unterhalb der Waldgrenze. Jagdgebiete oberhalb der Waldgrenze, fliegt mit der schweren Beute nach unten.
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BARTGEIER
Flügelspannweite bis 3 m, damit größter Vogel der Alpen. Um 1900 ausgerottent, seit 1986 Wiederansiedlungsprojekt in den Hohen Tauern und anderen Schutzgebieten der Alpen.
Merkmale: Kopf und Unterseite weiß, Oberseite schwarz, schwarzer Augenstreif, schwarzer Federbart, keilförmiger Schwanz. Leben paarweise in großen Revieren (-400 km²) über der Waldgrenze.
ROTHIRSCH
Die größte Wildtierart im Nationalpark Hohe Tauern. Schulterhöhe männ. Hirsche bis 1,5 m, Körperlänge bis 2,5 m. Bis 200 kg schwer. Gewicht des Geweihes 5-6 kg. Sommerfärbung rötlich-braun, Winterfärbung dunkelbraun bis grau. Lebensraum sind ungestörte Bereiche von Bergwäldern bis zur Waldgrenze. Abwanderung im Winter bis in tiefere Wald- und Talbereiche. Beobachtungsmöglichkeit v.a. an Waldrändern in Abend- und Morgendämmerung.
MURMELTIER
Im gesamten Nationalparkgebiet häufig zu beobachten, ganz besonders aber im Bereich der Franz-Josefs-Höhe an der Grossglockner Hochalpenstraße. Auch wenn es oft gemacht wird: Bitte nicht füttern!
Charakteristischer Warnschrei (kein Pfiff!) bei Gefahr. Natürlicher Feind: Steinadler. Winterschlaf vom Spätherbst bis weit ins Frühjahr.
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GÄMSE
Hervorragende Kletterer, im gesamten Nationalparkgebiet häufig zu beobachten.
Beide Geschlechter tragen Hörner.
Aus den Winterhaaren des Rückenhaarkammes werden die Gamsbärte gefertigt
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